Nur wenige Jahre nach dem drohenden Bankrott sieht Obmann Peter Trinkl die Sanierung der Wohlfahrtseinrichtung der Tabaktrafikanten (WE) auf gutem Weg. Für heuer wird sogar ein Gewinn erwartet.


Man braucht das Rad der Geschichte nicht wirklich lange zurückzudrehen, um auf ein sich abzeichnendes Horrorszenario für die Wohlfahrtseinrichtung der Österreichischen Tabaktrafikanten zu stoßen: Die Jahresbilanz für 2011 wies ein Minus von nicht weniger als einer Million Euro aus. Nicht einmal vier Jahre und zahlreiche Reformschritte später kann WE-Obmann Peter Trinkl aber auf Basis des Jahresabschlusses für 2014 mehr als nur Entwarnung geben: „Der 2012 begonnene Weg der Umstrukturierung und Sanierung der Wohlfahrtseinrichtung hat sich bewährt, die aktuellen Zahlen beweisen das ganz klar!“ Bestes Beispiel für die Richtigkeit von Trinkls Behauptung ist allein die Entwicklung des Eigenkapitals der WE: Hatten 2011 nur 17,53 Prozent des Kapitals wirklich der Wohlfahrtseinrichtung selbst gehört, stieg dieser Anteil jährlich kontinuierlich auf 52,48 Prozent im Jahresabschluss für 2014. Auch die Jahresergebnisse seit 2011, als mit etwas mehr als einer Million Euro Abgang ein Rekordverlust zu verzeichnen gewesen war, zeigen eine erfreuliche Tendenz: Für das Jahr 2014 findet sich mit 3.453,82 Euro im Jahresabschluss erstmals ein zartes Plus in der Bilanz, das heuer noch kräftig gesteigert werden sollte. Man erwartet einen Überschuss von rund 70.000 Euro für das laufende Jahr. Wirtschaftsprüfer bestätigen den Weg Was Trinkl ebenfalls freut: „Auch die Wirtschaftsprüfer haben mittlerweile anerkannt, dass unser eingeschlagener Sanierungsweg der richtige war. Daher werden wir ihn auch schnurgerade fortsetzen.“ So habe man seit dem Krisenjahr 2011 die Personalkosten deutlich gesenkt und auch bei den Raumkosten trotz exorbitant steigender Mietkosten auf dem Markt markante Einsparungen erzielt. Das sei, so der WE-Obmann, durch die Ausverhandlung von Preisabschlägen, aber auch durch die Weitergabe von Räumen gelungen. Einsparungen bei Wahrung der Qualität Was Trinkl besonders wichtig ist: „Wir haben unsere Einsparungsschritte so gesetzt, dass die Qualität unserer Dienstleistungen für die Mitglieder nicht darunter gelitten hat, sondern sogar noch verbessert wurde!“ Und die WE habe ihren „Schäfchen“ vieles zu bieten, nicht nur finanzielle Hilfe im Bedarfsfall durch Darlehen oder Kredite. Vor allem auf den Gebieten Betriebsberatung und Buchhaltung sei die Wohlfahrtseinrichtung geradezu unschlagbar, ist der Obmann überzeugt: „Wir können für jeden Trafikanten maßgeschneiderte Lösungen anbieten, weil wir nicht nur selbst über viel Erfahrung in der Trafikantenarbeit verfügen, sondern auch führende Spezialisten bei der Behandlung und Deutung von Zahlenwerken in unseren Reihen haben, die alle möglichen Ressourcen für Verbesserungen in der Organisation einer Trafik aufspüren!“ „Wenden Sie sich ruhig an uns“ Und was rät Trinkl seinen österreichischen Berufskollegen? „Egal um welche Art von Anliegen es geht – nehmen Sie einfach mit der Wohlfahrtseinrichtung Kontakt auf. Wir helfen gerne, wo wir können, oder vermitteln in anderen Fällen die entsprechenden Kontakte, um anstehende Probleme wirkungsvoll und nachhaltig einer Lösung zuführen zu können!“