Auch wenn eine endgültige Regelung für die RegistrierkassenSicherheitsverordnung noch auf sich warten lässt, kristallisieren sich immer mehr Eckpunkte heraus. tobaccoland bietet den Trafikanten unterdessen eine Förderung für den Registrierkassenkauf an.

Mit Stichtag 1. Jänner 2016 tritt die gesetzliche Pflicht zur Verwendung einer Registrierkasse und eine Belegannahmepflicht in Kraft, ein Jahr später – also am 1. Jänner 2017 – ist ein Manipulationsschutz für Registrierkassen vorgeschrieben. Soviel ist seit dem Ministerratsbeschluss im Zuge der Steuerreform fix. Die Details, die in den Durchführungsbestimmungen festgelegt werden, sind allerdings noch nicht aus dem Sack, erklärte CWL-Geschäftsführer Helmut Wurmbäck auf Filterlos-Anfrage: „Es gibt leider immer noch keinen endgültigen Text für die Registrierkassen-Sicherheitsverordnung. Allerdings haben sich mittlerweile doch schon einige Eckpunkte herauskristallisiert.“ Belege sieben Jahre lang aufbewahren Ein Zentralpunkt betreffe die „Unver- änderbarkeit der Aufzeichnungen durch kryptografische Signatur jedes Barumsatzes durch eine dem Steuerpflichtigen zugeordnete Signaturerstellungseinheit in der Hardware“, erklärte Wurmbäck. Jeder Kassa müsse eine eindeutige Identifikationsnummer zugeteilt werden, die Nachprüfbarkeit erfolge durch Erfassung der Signatur auf den einzelnen Belegen. Die Registrierung für FinanzOnline werde erst ab 1. Juli 2016 zur Verfügung stehen. Weiters wichtig: Das Erstellen eines Startbelegs müsse sieben Jahre aufbewahrt werden, bei Kassenausfall sind die Verkäufe schriftlich festzuhalten und müssten mittels Sammelbeleg in die Kasse eingegeben werden, sobald diese wieder einsatzbereit sei. Auch die schriftliche Aufzeichnung und der Sammelbeleg müssten gemeinsam sieben Jahre lang aufbewahrt werden. Die Daten des Datenerfassungsprotokolls müssen laut Wurmbäck zumindest vierteljährlich auf einem externen Medium – etwa einer externen Festplatte oder einem USB-Stick – gesichert werden, diese Sicherung sei aufzubewahren. Das Datenerfassungsprotokoll muss jederzeit exportiert werden können. An der Kassa müssen Tagesabschluss, Monatsabschluss und Jahresabschluss möglich sein, und auch hier gilt die Belegaufbewahrungspflicht von sieben Jahren. Mindestangaben auf Belegen: Kassenidentifikationsnummer, Datum und Uhrzeit der Belegausstellung, Betrag der Barzahlung nach Steuersätzen getrennt und maschinenlesbarer Code (QR-Code oder OCR-Text). tobaccoland fördert Kassenanschaffung Unterdessen macht Großhandelsmarktführer tobaccoland den österreichischen Trafikanten ein Angebot: Wer E-Loading-Produkte über tobaccoland verkauft, erhält für den nötigen Ankauf einer neuen oder die Um- bzw. Aufrüstung einer bestehenden Registrierkasse einen Zuschuss von 500 oder 1.000 Euro. „Die Registrierkassenpflicht stellt für viele Trafikanten eine große finanzielle Herausforderung dar. Wir sind auch da als Partner zur Stelle und lassen unsere Kunden nicht allein“, erklärt tobaccoland-Geschäftsführer Manfred Knapp. Und so funktioniert das Sponsoring in der Praxis: Der Trafikant wendet sich an den Kassenhersteller seiner eigenen Wahl und erhält dort zu seinem Auftrag einen entsprechenden Antrag auf das tobaccoland-Sponsoring. Dieser Antrag wird komplett ausgefüllt, unterschrieben und dann an tobaccoland gemailt oder gefaxt – die Kontaktdaten sind am Ende des Formulars aufgelistet. Und das Beste für Trafikanten: Der tobaccoland-Zuschuss ist sogar mit allfälligen Rabatten der Kassenhersteller kombinierbar.