Als „sehr intensiv, aber höchst gelungen“ bezeichneten die ersten Teilnehmer an den Expertenseminaren zum Thema E-Zigaretten die neuen Schulungen. Unterdessen wird die Auswahl am Markt immer größer – noch.

Nach der Schulung ist vor der Schulung: Im September wurden die ersten Trafikanten, die bereits die Grundausbildung über das neue Trendprodukt E-Zigarette absolviert hatten, zu Experten ausgebildet. Die entsprechenden Seminare feierten ihre Premiere während der Messe Creativ in Salzburg, wurden aber bald auf andere Schauplätze ausgeweitet. Organisator Otmar Schwarzenbohler freute sich über durchwegs positive Rückmeldungen: „Viele Trafikanten haben sich bedankt und gemeint, die Seminare seien zwar sehr anstrengend, aber äußerst lehrreich und praxisnah gewesen.“ Höchstgerichtsurteil als Anreiz Konkret waren es vor allem die Bereiche fachliche Kundenbetreuung und Verkaufsgespräch, die mithilfe von Partnern aus der Industrie intensiv geübt wurden. Aber auch die konkrete Handhabung der E-Zigaretten und das Erkennen möglicher Fehler standen im Mittelpunkt der sehr praxisorientierten Inhalte. Dass das Höchstgericht vor Kurzem die geplante Regelung für einen Exklusivverkauf der Trendprodukte in Trafiken für verfassungswidrig erklärt und somit aufgehoben hat, ist für Schwarzenbohler nur noch ein zusätzlicher Anreiz, die Ausbildung der Trafikanten in puncto E-Zigarette zu verbessern: „Wir müssen das Produkt umso mehr rasch für uns abdecken, um den Platz zu besetzen und nicht anderen zu überlassen!“ Und da sei möglichst große Beratungskompetenz ein probates Mittel, um zu punkten. Bei Bedarf sollten weitere Expertenseminare eingeschoben werden. Zudem sei ein jährliches Update geplant, um Wissen zu verbessern und neue Trends auf dem Markt vorzustellen. Unermessliche Auswahl Dass die Auswahl sowohl an E-Zigaretten als auch an Liquids derzeit ins schier Unermessliche steigt, bewiesen die entsprechenden Aussteller bei der Creativ-Messe Anfang September in Salzburg. Auffallend war jedoch, dass immer mehr Großhändler und Fachunternehmen auf Liquids aus kontrollierter europäischer Produktion statt aus fern- östlichen Fabriken setzen. Begründet wird das mit Qualitäts- und Sicherheitsaspekten. Der Tiroler Großhändler Plattner ist sich jedoch sicher, dass sich der Markt mit der Zeit von selbst regulieren und somit reduzieren wird.