Mit durchwegs einstimmigen Beschlüssen endete Anfang Dezember der Delegiertentag der Wohlfahrtseinrichtung der Tabaktrafikanten Österreichs (WE) in Wien. Die guten Zukunftsprognosen wurden von Wirtschaftsexperten bestätigt.
Diese Ergebnisse kann man sich anderswo nur wünschen:
Egal ob es um den Geschäftsbericht des Vorstands, den Bericht des Wirtschaftsprüfers, den Jahresabschluss 2014 oder den Haushaltsvorschlag für
das kommende Jahr ging – die Stimmberechtigten des ordentlichen WEDelegiertentags stimmten allen vorgelegten Anträgen am 3. Dezember in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien mit 100 Prozent zu. Angesichts der attestierten Bewältigung einer schwierigen Vergangenheit und rosiger Zukunftsaussichten war das dann auch kein allzu großes vorweihnachtliches Wunder. In seinem Geschäftsbericht ging WEObmann Peter Trinkl auch auf die Mitgliederzahlen der Wohlfahrtseinrichtung ein – und durfte ein erfreuliches Ergebnis einer Werbeaktion verkünden: „Obwohl die Zahl der Trafikanten in den vergangenen Jahren deutlich gesunken ist, konnten wir unsere Mitgliederzahlen stabil halten. Mit Ende 2014 zählte die WE 3.357 Mitglieder in ihren Reihen!“

Konsolidierung gelungen.
Dass die schwierige Konsolidierung der WE nach den horrenden Verlusten bis zum Jahr 2011 gelungen ist, bestätigte die Wirtschaftsprüferin Christine Eder-Wildpaner von der renommierten Agentur Moore Stephens Interaudit. Die Maßnahmen der WE zur Sanierung hätten sich bewährt, auch die Eigenkapitalquote sei nach der Erhöhung auf 52,48 Prozent per Jahresabschluss 2014 hoch genug, um die Gefahr von Dauerschulden zu vermeiden, erklärte die Expertin.
Der Jahresabschluss für 2014 wies laut Trinkl mit 3.453,82 Euro ein zartes Plus aus, für 2015 wird ein voraussichtlicher Gewinn von 70.000 Euro ausgewiesen und für 2016 wurde ein Überschuss von 6.000 Euro vorsichtig budgetiert. Eine diskutierte finanzielle Unterstützung der WE-Mitglieder im Zusammenhang mit den auf die Trafikanten zukommenden Mehrkosten durch die Registrierkassenpflicht sei aufgrund der hohen Anzahl von WE-Mitgliedern bei beschränktem Budget nicht sinnvoll – die möglichen Zuschüsse würden lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein sein können. Dafür versucht die Wohlfahrtseinrichtung, den Trafikanten bei anderen Themen behilflich zu sein: Ähnlich wie bei der kürzlich gestarteten Kassarollen-Aktion, bei der die Registrierkassen jetzt mit besonders günstig angebotenen Papierrollen „gefüttert“ werden können, will man in Zusammenarbeit mit dem Großhandel Entlastungen für die Mitglieder schaffen. Um die Kontakte mit dem Großhandel zu intensivieren und besonders gute Konditionen herausholen zu können, wurde Heidemarie Skrdla ins Rennen geschickt: Sie soll künftig verstärkt dieses Feld beackern.

Banner-Registrierkassen