Auf der Salzburger Creativ konnten sich Trafikanten und Aussteller ein Bild von der „neuen“ WE machen. Und so hat es ihnen gefallen.

Zu ihrem 90. Geburtstag im Juni hat sich die Wohlfahrtseinrichtung WE erstmals „neu“, gezeigt, das heißt: mit geschärftemProfil und überarbeitetem Leitbild samt Wertesystem. Der Großhandelskatalog glänzt seither im neuen Design und der Online-Shop ging Mitte Juni ans Netz, um das erweiterte Sortiment auf einer zusätzlichen Plattform anzubieten. Auch das
Logo wurde überarbeitet: Die geschwungenen Buchstaben WE heben sich in Weiß von dem blauen Hintergrund deutlich ab. Die illustrierten Tabakblätter deuten die Branche an, umgeben wird das Ganze von einem strahlenden Gold. Die Farben symbolisieren Vertrauen, Wahrheit, Treue und Ehrlichkeit. Alles Werte, für die die WE steht und die sie auch nach außen tragen will.

Anfang September konnte sie sich auf der Creativ in Salzburg mit neuen Auftritt und Sortiment erstmals einer breiteren Fachhandels-Öffentlichkeit persönlich präsentieren.

Die Premiere war erfolgreich: „Es hat mir sehr gut gefallen: die Aufmachung des Standes und die Warenpräsentation. Beim Kaufen hat alles super funktioniert“, fasst
Michl Smida, Trafikant aus Strasswalchen, seine Eindrücke zusammen. „Der Gesamtauftritt war vielleicht ein bisschen moderner“, mutmaßt Arnold Brantl aus Wien, warum der Stand der Wohlfahrtseinrichtung auf der Messe tendenziell gut angekommen ist. Der Kremser Klaus Schöndorfer schließt sich an: „Ein moderner Auftritt. Er hat zum Einkaufen eingeladen. Wir haben ja fast immer was gekauft, aber diesmal mehr – vielleicht deswegen“, lacht Schöndorfer. Vor allem bei Weihnachts- und Neujahrsartikeln für die kommende Saison habe er  zugeschlagen, erklärt er und freut sich über die größere Auswahl: „Wir haben reichlich gekauft, weil’s gepasst hat.“

Von den vielen Saisonartikeln war auch Manfred Kuzmich aus Wien angetan, er kaufe zwar regelmäßig bei der Wohlfahrtseinrichtung, aber auch auf der Messe habe er zugegriffen, etwa bei einer Rapid-Wasserpfeife und Geschenktaschen für die Weihnachtszeit sowie einigen Nikolaus-Artikeln für den Advent.

 Der Vorteil der Wohlfahrtseinrichtung liege in ihrem großen Angebot: „Bei der WE kann ich ein gemischtes Sortiment bestellen, so habe ich mehrere Motive und eine größere  Auswahl.“ Den neuen Onlineshop allerdings hat Kuzmich noch nicht genützt, da sein Computer im Kundenbereich steht und der Trafikant den Kunden seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken will. „Es war ein beeindruckender Standt vom Feinsten war das. Von mir hören Sie sicher nichts Negatives“, fasst er seine Messe-Eindrücke zusammen. Auch in Kärnten konnte sich die Wohlfahrtseinrichtung ein gutes Bild einlegen. Bea Marton-Anderwald, Trafikantin aus Villach, fand den Stand der Wohlfahrtseinrichtung sehr ansprechend, besonders gut hat ihr die Größe und Übersichtlichkeit gefallen. „Die Wohlfahrtseinrichtung hatte ein aktuelles Weihnachtssortiment und ich habe demnach eingekauft“, lacht sie. „Im Unterschied
zu letztem Jahr gab es mehr Weihnachtswaren und die Waren selbst wurden besser präsentiert, es war gut dekoriert und übersichtlicher“, streicht sie die Neuerungen hervor. Sie kauft öfters bei der Wohlfahrtseinrichtung ein und beurteilt die Zusammenarbeit generell positiv. Für die Zukunft wünscht sie sich einen weiteren Ausbau des Angebots an Produkten und Nebenartikeln – und günstigere Preise als bei anderen Großhändlern.

Auch andere Unternehmen beurteilen den neuen Außenauftritt der Wohlfahrtseinrichtung durchwegs positiv: Markus Plattner, Geschäftsführer des Tiroler Rauchbedarfs-Spezialisten KP Plattner und Nachbar des WE-Standes auf der Messe, sind vor allem die optischen Neuerungen aufgefallen: „Der blaue Schriftzug ist gut gemacht! Ich kann mich auch noch an die Krawatten erinnern und hatte einen positiven Eindruck.“ Einen besonders guten Blick auf die Wohlfahrtseinrichtung hatte Gustav Moosmayr, Großhändler aus Oberösterreich, von seinem gegenüberliegenden Stand. Ihm hat der Nachbarstand ebenfalls sehr gut gefallen, er ist der Meinung, „dass auf der Messe generell alle aufgerüstet haben – wir auch“, lacht er. Dass jedes Jahr alle ihren Stand noch mehr verbessern wollen, steht auch für Hubert Pirker von Pirker Design fest. Die Wohlfahrtseinrichtung hat mit ihrem Auftritt einen guten Eindruck auf ihn gemacht. „Es war ein schöner, offener Stand, übersichtlich und transparent“, erklärt er, überzeugt habe ihn die Präsentation der Waren in Plexiglas-Regalen. „Und die Lounge in der Mitte zum Sitzen mit der Bar und dem Fauteuil hat mir sehr gut gefallen. Auch die Kooperation mit der On Market Service.“ Der Messestand der Wohlfahrtseinrichtung war den Reaktionen der Kunden und Austeller zufolge ein Erfolg. Sowohl Außenauftritt als auch Sortimentserweiterung kommen im Jubiläumsjahr offenbar gut an.