Feuer & Rausch

Sechs Monate lang testen, ob ein Zigarettenautomat an einem neuen Standort den gewünschten Erfolg bringt: Das ist der aktuellste unter vielen Hits im Angebot der Wohlfahrtseinrichtung für ihre Mitglieder.
Man darf ruhig von einem großen Coup zugunsten der Trafikanten sprechen, den der Obmann der Wohlfahrtseinrichtung der Tabaktrafikanten Österreichs, Peter Trinkl, vor Kurzem mit den tobaccoland-erantwortlichen Manfred Knapp und Pablo Di Biase ausgehandelt hat: Ab kommendem Jänner kann demzufolge die Wohlfahrtseinrichtung (WE) jenen Trafikanten, die planen, einen dislozierten Automaten aufzustellen, die Möglichkeit bieten, den neuen Standort sechs Monate lang zu testen. Die Umsetzung ist dabei denkbar einfach und unbürokratisch geregelt: Der Trafikant muss lediglich bei der Monopolverwaltung um die Genehmigung des ins Auge gefassten Standortes ansuchen – gibt es von dort grünes Licht, kann er dann für diesen Test bei der WE einen Automaten für sechs Monate mieten.

Rückgabe bei Nichtgefallen
Sollte der neue Standort während dieser Probezeit nicht den Erwartungen entsprechen, so gibt der Trafikant das Gerät einfach wieder an die Wohlfahrtseinrichtung zurück. Hält der Standort jedoch das, was sich der Trafikant von ihm versprochen hat, so tun sich wiederum zwei Möglichkeiten auf: Der Trafikant kann das Testgerät behalten – und zwar indem er es kauft oder mietet – oder den Automaten zurückgeben und stattdessen ein neues Modell nach eigener Wahl am getesteten Standort montieren lassen. Für Trinkl ist besonders erfreulich, dass bei diesem neuen Angebot das Risiko des Trafikanten in Summe minimal ist: „Es fallen lediglich die Gebühren der Monopolverwaltung, Servicekosten für sechs Monate sowie die Aufstellungsund Montagekosten an – und sonst nichts!“ Voraussetzung für die Nutzung des Services: Der Trafikant muss Mitglied der Wohlfahrtseinrichtung sein. Der Vorstand der WE hat übrigens beschlossen, dieses Angebot vorerst mit maximal fünf Automaten zu starten.

Heißes Thema Registrierkassen
Das heißeste Thema in der Branche sind derzeit jedoch die Registrierkassen, wie der Leiter des WE-Rechnungswesens, Thomas Prinz, aus der Erfahrung der vergangenen Monate weiß. Zusammen mit seinem WE-Kollegen Erwin Gottenhuemer ist er bei den diversen Bundesländerversammlungen unterwegs, um über den neuesten Stand der oftmals verwirrenden Regelungs- und Lösungsvorschläge zu berichten. Gottenhuemer
informierte die Trafikanten bei den kürzlich abgehaltenen Landesversammlungen in Oberösterreich und in Salzburg, im Burgenland und in Wien wurden die Vorträge von Thomas Prinz gehalten.
„Natürlich wollen viele wissen, ob ihr Kassensystem vorerst einmal den am 1. Jänner 2016 in Kraft tretenden Regelungen entspricht, welche Features ein System haben muss – das sind derzeit die meistgestellten Fragen.“ Auskünfte dazu und zur bevorstehenden Belegerteilungspflicht sowie auch zu den künftigen Neuerungen, wenn ab dem Jahr 2017 auch eine Signatur gefordert sein wird, erteilen die Spezialisten der Wohlfahrtseinrichtung aber nicht nur bei den diversen Landesversammlungen, sondern auch gerne auf Anfragen, die am Telefon, per Fax oder via E-Mail eingebracht werden, betont Prinz, der auf eine enge Kooperation mit Kassenanbieter CWL verweist.

Steuerreform mit Vor- und Nachteilen
Ein großes Thema, das derzeit vom Interesse her nur die zweite Geige spielt, aber viel Aufmerksamkeit verdienen würde, ist laut Prinz die mit 1. Jänner 2016 in Kraft tretende Steuerreform (siehe dazu auch das „Rauchzeichen“ auf Seite 5 dieser Ausgabe von Filterlos). Da bleibt zwar dank Lohnsteuersenkung vielen wohl mehr im Säckel – allerdings treffen einige der Gegenfinanzierungsmaßnahmen auch die Trafikanten und deren Angestellte, zum Teil sogar heftig. Jubiläumsgelder und Manko- oder Fehlgeld werden für Dienstgeber und Dienstnehmer sozialversicherungspflichtig. Heftig wird’s beim Sachbezug Dienstauto, wo Prinz auf die zweite kräftige Verschärfung binnen kurzer Zeit verweist: „Erst im Vorjahr wurde der Höchstbetrag von 40.000 auf 48.000 Euro erhöht, jetzt wird der Sachbezug von 1,5 auf zwei Prozent und der Höchstbetrag der Lohnsteuerbemessungsgrundlage von 600 auf satte 960 Euro pro Monat hinaufgesetzt. Bei einem Steuersatz von 50 Prozent sind das 190 Euro Verlust pro Monat!“ Neben den aktuellen Themen bietet die Wohlfahrtseinrichtung die gewohnten Dienstleistungen wie Buchhaltung und Unternehmensberatung an. Letztere kommt vor allem „frischgebackenen“ Trafikanten zugute, weil sie auf Wunsch von der Finanzierung über die Buchhaltung bis zur gesamten Unternehmensorganisation reicht: „Bei finanziellen Schwierigkeiten können wir oft gemeinsam mit den Banken Auswege aus dem tiefen Tal finden“, ermuntert der Experte zur Nutzung des Beratungsangebots.

Kassarollen zum Sonderpreis
Aber die Wohlfahrtseinrichtung steht den Trafikanten nicht nur mit ihren Beratungs- und Hilfsleistungen unterstützend zur Seite, sondern auch ihr Warenangebot ist stets mit nützlichen Sonderaktionen auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmt. Jetzt, da die große „Registrierkassenkrise“ praktisch vor der Haustür steht, sind günstige Kassenrollen besonders gefragt – umso mehr, als mit der Registrierkassenpflicht ja auch eine Belegerteilungspflicht für den Händler und eine Belegannahmepflicht für den Kunden in Kraft tritt. Die Wohlfahrtseinrichtung reagierte auf diesen Umstand prompt mit einer Kassenrollen-Aktion, bei der vor allem WE-Mitglieder richtig profitieren können. So sind Thermo-Kassenrollen 80/80/12 – passend für die CWL-Eurokassa, Variokassa, XMPS und Toptech –, deren Schrift bei sachgemäßer Lagerung sieben Jahre lang lesbar bleibt, für WE-Mitglieder bei Bestellmengen ab 50 Rollen bereits um 99 Cent pro Stück, also 49,50 Euro für 50 Rollen, erhältlich. Ab 250 Stück kostet die Rolle für Mitglieder nur noch 92 Cent (Gesamtpreis 230 Euro) und ab Abnahme von 500 Stück gar nur noch 84 Cent (Gesamtpreis 420 Euro). Nicht-WEMitglieder zahlen ab 50 Rollen 1,11 Euro, ab 250 Stück je 1,08 Euro und ab 500 Sück jeweils exakt einen Euro für die Rolle. Ähnlich sieht es für die Kassenrollen 44/80/12, passend für die Modelle HS 47s, HS 70s und SA 1000, aus: Da zahlen WE-Mitglieder ab 50 Stück je 50 Cent (Gesamt 25 Euro), ab 250 Stück je 45 Cent (Gesamt 112,50 Euro) und ab 500 Rollen gar nur noch 39 Cent pro Stück (Gesamt 195 Euro). Nichtmitglieder der WE berappen für dieselben Rollen ab 50 Stück je 55 Cent, ab 250 Stück je 50 Cent und ab 500 Stück je 45 Cent. Die Thermo-Kassenrollen 57/64/12, passend für die HS-7000-Modelle, kosten WE-Mitglieder ab 50 Stück je 60 Cent, ab 250 Stück je 55 Cent und ab 500 Stück je 50 Cent. Nichtmitglieder zahlen ab 50 Stück je 68 Cent, ab 250 Stück je 63 Cent und ab 500 Stück je 58 Cent.

Weihnachtliches
Auch wenn die meisten Trafikanten längst für die letzten ausstehenden Tage des heurigen Weihnachtsgeschäfts vorgesorgt haben sollten, ist bei der Wohlfahrtseinrichtung auch der Gabentisch in letzter Minute noch reich gedeckt. Vom festlichen Billett über Geschenktaschen in vielen weihnachtlichen Motiven bis hin zur immer beliebter werdenden E-Zigarette samt Zubehör in entsprechend edler Verpackung reicht das Angebot, das auch online zur Verfügung steht.







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